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    Die Kanaren

    Die Kanarischen Inseln (span. Islas Canarias) sind eine Gruppe von sieben Inseln und sechs kleineren Eilanden im Atlantik, ca. 100 - 3.00km von der Nordwestküste Afrikas (Marokko/ Westsahara) und etwa 1.100 km vom spanischen Festland (Cadiz) entfernt. Sie erstrecken sich zwischen 27°38` und 29°35` nördlicher Breite sowie 13°20` westlicher Länge. Der gesamte Archipel dehnt sich 500 km von Osten nach Westen und 200 von Norden nach Süden aus.

    Die Kanaren gehören ebenso wie die Azoren, Madeira und die Kapverden zu den makronesischen Inseln. Sie alle weisen Gemeinsamkeiten hinsichtlich Flora und Fauna auf, darüber hinaus sind alle vulkanischen Ursprungs und haben eine ähnliche Oberflächengestaltung.

    Die größte der Kanarischen Inseln, Teneriffa (span. Tenerife), gleicht in ihrem Umriss einem nordostwärts gerichteten gleichschenkligen Dreieck, in dessen Zentrum der Pico de Teide (3.718 m ü.d.M.) aufragt. Ihn umgibt die Caldera de las Canadas, ein ehemaliger Riesenkrater. Nach Nordosten schließt die Cumbre Dorsal an, die allmählich von 2.200 m auf 1.700 m abflacht und schließlich zur Hochfläche von La Laguna ( 550 bis 600 m ü.d.M. ) abbricht. Den äußersten Nordostzipfel der Insel nimmt das zerklüftete Anaga-Gebirge ein. Es besteht ebenso wie das ganz im Westen gelegene Teno-Gebirge aus älteren Basaltgesteinen.


    Teneriffa

    Vermutlich bildeten beide Gebirgszüge einmal einzelne Inseln, die erst durch einen späteren Vulkanausbruch miteinander verbunden wurden. Die genannten Gebirgszüge teilen die Insel in zwei völlig unterschiedliche Landschaftszonen ein. Während die Berghänge im Norden üppig bewachsen sind, präsentiert sich der Süden als wüstenähnliche Region. Unterbrochen werden die Gebirgszüge von Barrancos (span.= Schluchten). Diese tiefen Täler werden heute mit einer Ausnahme (Barranco del Inferno) nicht mehr von Wasserläufen durchzogen. Dennoch liefern sie in ihrem unterem Bereich vielfach günstige Bedingungen für die Landwirtschaft. Die Flanken der Gebirgszüge säumen einige breite, fruchtbare Täler, wie das Valle de la Orotava im Norden und das Valle de Güimar im Süden. Die felsige und zerklüftete Küste der Insel wird durch kleinere Buchten mit schwarzem und hellem Sand aufgelockert. Eine ausgeprägte Flachküste gibt es nur im Süden von Teneriffa.

    Auf den Kanarischen Inseln herrscht ein warmgemäßigtes Klima. Es ist milder und angenehmer, als man es in diesen Breiten erwarten würde. Beeinflusst wird es vor allem durch den Passat, dann durch das Azorenhoch und eine kühle Meeresströmung, den Kanarenstrom.

    Entscheidend für das Vorkommen verschiedener Vegetationszonen auf den Kanaren sind sowohl die Höhenstufung als auch der Einfluss des Passats.

    Die unterste Stufe ist wüstenhaft trocken. Neben Sukkulenten, wie den Säuleneuphorbien, kommt in diesem Bereich die kanarische Dattelpalme vor. Die Zone reicht im Süden der Insel bis in Höhen von 1.000 m hinauf, im Norden ist sie dagegen auf den Küstenbereich beschränkt. Hier umfasst die natürliche Vegetation zwischen 200 und 600 m Wacholdergewächse und den Drachenbaum, ab
    600 m folgen Lorbeerbäume. An die immergrüne Laubwaldzone grenzt in 1.100 m Höhe die Fayal-Brezal-Formation (Faya = Gagelstrach; Brezo =Baumheide). Bis zu 15 m hoch wird die Baumheide, mitunter ist sie jedoch nur als Strauch oder Zwergstrauch ausgebildet. Zusammen mit der Lorbeerwaldregion wird die Fayal-Brezal-Formation auch als „Monte Verde” bezeichnet. In der Nordhälfte der westlichen Kanaren beginnt ab1.500 m die Kiefernwaldzone, in der Südhälfte wächst die Kanarische Kiefer bereits ab 1.000 m. Im Inselnorden und -süden endet diese Zone bei 2.000 m. Die Höhenstufe zwischen 2.000 und 2.700 m nimmt die Hochgebirgsformation des Retama (= Teide-Ginster) und Codesco (niedriger Strauch mit gelben Blüten) ein. Daran schließt die artenarme Violeta (= Veilchen) -Formation. Hier findet man mit etwas Glück das von Humboldt entdeckte Teide-Veilchen (Blütezeit: Mai/Juni).

    Größere wildlebende Säugetiere fehlen bis auf Kaninchen, Igel und Fledermaus ganz. Beruhigend ist die Tatsache, daß es weder Skorpione noch giftige Schlangen gibt. Dagegen sieht man überall Eidechsen und mitunter auch eine Blindschleiche, deren Beine stark zurückgeblieben sind.
    Die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln sind ausgesprochen fischreich. Salm, Tintenfisch, Muräne, Barsch, Rochen und Sprotten sind nur einige der vielen Arten. Gefährliche Haifische wurden in Küstennähe noch nicht gesehen, dagegen begleiten mitunter ganze Delphinschwärme die Fährschiffe.
    Ausgedehnte Bananenplantagen beherrschen heute das Landschaftsbild im Norden der westlichen Kanaren. Das ist jedoch noch gar nicht so lange der Fall. In den vergangenen Jahrhunderten wechselten die Monokulturen.
    Da die Niederschlagsmengen auf den Kanaren relativ gering sind und im Süden fast gar kein Regen fällt, sind umfangreiche Bewässerungssysteme und spezielle Trockenfeld-Anbaumethoden unerlässlich. Während die riesigen Bananenplantagen im Norden nur mit kostenaufwendiger Bewässerung betrieben werden können, setzt man im Süden von Teneriffa auf den kanarischen Trockenfeldbau. Dafür wird der Boden mit Vulkangesteinen (Lapilli, Bimsstein) bedeckt bzw. vermengt. Da das Gestein ausgesprochen porös ist, kann es gut Wasser speichern. Zudem verstärkt es die Kondensation bodennaher Luftschichten, da es sich tagsüber sehr stark erwärmt und nachts wiederum rasch abkühlt. Durch diese besonderen Eigenschaften hält das Gestein den Boden bis zu einer Tiefe von 25 bis
    30 cm ständig feucht.
     

     

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