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Galerias auf Teneriffa

 

Galerias sind Trinkwasserstollen. In diesen Galerias wird Trinkwasser in Stollenanlagen gesammelt und gespeichert. Diese Wassergewinnung ist eine traditionsreiche Methode und ist die älteste Variante der Menschheit um Wasser zu gewinnen. Über 1 Mill. Meter Trinkwasserstollen oder auch Galerias genannt, gibt es auf der Vulkaninsel Teneriffa. Für den Tourismus und die Landwirtschaft auf Teneriffa ist Wasser von größter Bedeutung. Die meisten Galerias sind in Privatbesitz. Galerias sind Bohrungen in das Bergmassiv. Diese Stollen werden von Aktionären finanziell unterhalten, so dass auch mit diesen Wasseraktien auf Teneriffa stark spekuliert wird. Da Teneriffa kaum Grundwasser besitzt und der Wasserverbrauch durch den steigenden Tourismus täglich wächst, steigen auch die Wasserpreise. Die Galerias gehören zu den wichtigsten Ressourcen auf Teneriffa. Die Insel Teneriffa verfügt über mehr als 1000 Bohrschächte, die ca. 1.700 km lang sind. Weiter gibt es über 500 Brunnen, die bis zu einer Tiefe von 120 m reichen. 90 % des Trinkwassers wird aus diesen natürlichen Ressourcen gewonnen. Natürlich gibt es auf Teneriffa auch viele Wasserstaubecken mit über 22 Kubikhektometer. Zudem gibt es über 8000 private Stauwehre. Das Wasser verteilt sich auf über 4000 km in Kanälen und Rohren, die auf der gesamten Insel Teneriffa verteilt sind.

Bei manchen Wanderungen sieht der Wanderer diese im Berg eingelassen Galerias, die auch teilweise begangen werden können. Der Wanderer, der durch die atemberaubende Bergwelt Teneriffas wandert, sieht gerade im Norden der Insel diese Galerias. Die Wasserstollen oder auch Galerias auf Teneriffa auf eigene Faust zu begehen, bergen jedoch auch ein großes Risiko. Oftmals berichteten einheimische Zeitungen auf Teneriffa, das Menschen sich in den Stollen verirrt hatten und zu Tode kamen. Ein Unglück ereignete sich in der Galeria bei Los Silos in der Gemeinde Buenavista del Norte. Dieser Stollen ist ca. 3.000 m lang und wurde vor ca. 200 Jahren gebaut, seit dem Jahre 1964 ist er jedoch nicht mehr in Betrieb.

Durch die ständigen Passatwolken, dem teilweise horizontalen Regen geben die vielen Fichten und Kiefern das Wasser über ihren Nadeln ins Erdreich ab. Allmählich versickert das kostbare Trinkwasser in dieser atemberaubenden Bergwelt durch das Vulkangestein in die angelegten Stollen hinab. Dort wird es gespeichert und bei Bedarf an die Landwirtschaft und die Wassergesellschaften verkauft.

Der feuchte und immergrüne Esperanzawald ist bekannt dafür, dass die Passatwolken “gemolken” werden und somit das Wasser in die unterirdischen Tunnelsysteme geleitet wird und somit dem Endverbraucher das Trinkwasser zu garantieren.

Jedoch sollte der Tourist sorgsam mit dem Trinkwasser umgehen, da Wasser auf Teneriffa sowie auf allen anderen kanarischen Inseln immer knapper wird. Von daher empfiehlt die Inselregierung den Touristen das Trinkwasser, nicht nur wegen der schlechten Qualität, besser in Wasserflaschen zu kaufen. Die Golfplätze auf Teneriffa verfügen über Entsalzungsanlagen um somit das herrliche Grün zu erhalten. Eine unterirdische Entsalzungsanlage wurde in diesem Jahr von dem Bürgermeister von Adeje eingeweiht. Die erste unterirdische Entsalzunganlage in Spanien. 5 weitere Entsalzungsanlagen sollen die nächsten Jahre noch gebaut werden.

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