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Guanchen auf Teneriffa

Das Urvolk von Teneriffa

 

Es ist mit 100prozentiger Sicherheit davon auszugehen, dass sich die Ureinwohner der kanarischen Inseln und auch auf Teneriffa Guanchen nannten. Die Guanchen können auch als Altcanarier von Teneriffa bezeichnet werden. Das Wort Guanchen könnte man aus der Ursprache der ersten Bewohner Teneriffas als Guan, was übersetzt der Mensch heisst, und Chinet, was übersetzt wie Teneriffa heisst. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Guanchen zunächst die Insel Teneriffa besiedelten. Ansonsten ist aus dem früheren Leben dieses Urvolks der Guanchen von Teneriffa nicht viel bekannt. Einige Geschichtsforscher haben die Theorie, das es verschiedene Besiedlungsepochen auf Teneriffa und den anderen kanarischen Inseln gab. Angenommen wird, dass die 1. Guanchen ca. 3.000 v.Chr. vom Osten die Kanaren eroberten. Geschichtsforscher gehen davon aus, dass die Guanchen aus der Sahara mit Binsenbooten Teneriffa erreichten. Diese Theorie wird unterstützt durch archäologische Ausgrabungen. Weiterhin ist bekannt, dass die Hautfarbe der Guanchen, also der Altcanarier, von hellen Teint waren. Eine weitere Theorie besagt, dass bereits 1100 v. Chr. Phönitzer Teneriffa bzw. die anderen kanarischen Inseln, aufgesucht haben um Handel zu betreiben. Sichergestellt ist, dass in den Jahren 500-200 v. Chr. weitere Eroberer von Nordafrika Teneriffa besiedelten. Zu dem Zeitpunkt gehen Geschichtsschreiber davon aus, dass die Guanchen bereits mehrere Königreiche gegründet haben. 600-800 n. Chr. strömten Berber auf die Kanaren. Sichergestellt ist, dass zur Zeit der Besiedlung der Berber, Teneriffa das antike Wissen verloren hat. Das belegen wissenschaftliche Schriften aus der Zeit der spanischen Eroberung, dass sich zu diesem Zeitpunkt die Guanchen auf Teneriffa in einer steinzeitlichen Kultur befanden. Spanische Eroberer gehen davon aus, dass Anfang des 15. Jahrhunderts ca. 50.000 Guanchen Teneriffa und die anderen kanarischen Inseln bewohnten. Die Eroberung der Spanier erfolgte gewaltsam unter der Führung von Jean de Bethencourt und Alonso Fernandez de Logo. Die Guanchen und Altcanarier wurden entweder getötet oder versklavt. Somit war das Aus dieser Steinzeitlichen Kultur der Guanchen beschlossen.

Alle Guanchen sprachen Guanche. Auf den einzelnen Inseln gab es nur verschiedene Dialekte.

Einige Sprachbeispiele der Guanchen:

Wasser hiess ahemen
Milch hiess aho
das Tongefäß nannte sich gánigo
geröstetes Mehl hiess gofio
Steinmesser hiess tabona
Baum nannte sich mócan
das Kleid hiess tamarco
die Pflanze hiess verode
die Zahl Drei hiess amiet

Gesichert ist ebenfalls, dass die Guanchen sich nicht auf den einzelnen Inseln gegenseitig besuchten. Der Schiffbau war den Guanchen gänzlich unbekannt. Die Guanchen lebten vom Ackerbau und der Viehzucht. Die Guanchen besassen Schweine, Ziegen und Schafe. Überliefert in die heutige Zeit ist noch der Hirtensprung, der als Volkssport und als touristische Attraktion immer noch betrieben wird. Den Ackerbau betrieben die Guanchen auf angelegten Terrassen, wo sie Gerste und Weizen anbauten. Diese einzelnen Terrassen hatten auch alle Bewässerungsgräben. Die gesamte Kultur der Guanchen war gegen Europa fast steinzeitlich. So war ihnen die Verarbeitung aus Metall gänzlich unbekannt. Gearbeitet und gejagt wurde mit Steinmessern. Auch die Töpferei war den Guanchen unbekannt, da es keine Töpferscheiben gab. Die Guanchen wohnten in Berghöhlen, in sogenannten Cuevas. Guanchen besassen jedoch eine soziale Ordnung. Jeder Stamm besass einen König. Die Könige auf Teneriffa wurden Menceyes genannt.                             

Besucher können heute im Norden von Teneriffa ein kleines Modell einer Guanchensiedlung in der Attraktion Pueblo Chico besichtigen.

Die Guanchen hatten verschiedene Götter.

Achamán, der Gott des Himmels
Magec, der Sonnengott
Chaxiraxi, die Muttergöttin
Guayota, der Dämon  

In den Pyramiden von Güimar von Thor Heyerdahl,  gibt es heute noch eine Höhle mit mumifizierten Guanchen. Einige Überlieferungen der Guanchen sind bis heute den Bewohnern von Teneriffa bekannt. Gofio ist immer noch ein Bestandteil der kanarischen Küche.

 

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